Hexenholz und Teufels-Buche

Die Süntel-Buche, Fagus sylvatica var. Suentelensis Schelle (1903) syn. Fagus sylvatica var. Tortuosa Willkomm (1887), ist eine seltene Varietät der Rotbuche (Fagus sylvatica). Sie ist auch unter volkstümlichen Namen, wie Krause Buche, Krüppel-Buche, Schirm-Buche, Schlangen-Buche oder Renk-Buche bekannt. Früher bezeichnete man sie auch als Hexenholz oder Teufels-Buche, weil man sie als verwunschen oder vom Teufel verdorben ansah.

Die Krone ist meist flach, glockenförmig und dicht belaubt. Der Stamm wirkt gedrungen, krüppelig, dreht sich oder wächst schräg in die Höhe. Äste zeigen einen unregelmäßigen Wechsel ihres Wuchses, bilden Knicke oder gar „Ellenbogen“. Bilden sich neue Triebe, sind es meist geweihartige Doppelknospen.

Die meisten Bäume in der hiesigen Region und zum Teil heute noch erhaltene Naturstandorte sind die Westeregge und das Dachtelfeld im Süntel sowie Bereiche bei Köllnischfeld, Mooshütte und Feggendorf im Deister . Die bekannte Allee am Rand von Bad Nenndorf ist dagegen eine vor 110 Jahren künstlich entstandene Anlage. Besonders markante Einzelbäume sind am Steinhof in Bad Münder sowie als derzeit bekannte weltgrößte und älteste ihrer Art im Lauenauer Volkspark zu finden.

(zitiert nach Wikipedia)

Unser Fotofreund Dr. Klaus-Dieter Bergmann hat sich dieser Laune der Natur fotografisch angenommen. Er wird Süntel-Buchen durch das Jahr begleiten und uns die bizarre Schönheit dieser Bäume mit seinen Fotos näherbringen.  Hier nun die erste Serie seiner Vollformat-Aufnahmen von Ende März 2017, aufgenommen in Bad Nenndorf.

Autoren dieses Artikels : K.-D.Bergmann und Webmaster

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Seitenaufrufe