

Eines der Hauptthemen im ersten Halbjahr 2026 war die Vorbereitung der Ziegelei-Ausstellung im Museum Industriekultur, deren Eröffnung für den 13. September 2026 im Haseschachtgebäude am Fürstenauer Weg 171 um 11 Uhr geplant ist. Im Rahmen dieses Projektes hatten wir Gelegenheit, sowohl das Ziegelei-Museum in Lage, als auch die Ziegelei Hollage an mehreren Terminen zwischen Februar und Mai mehrfach zu besuchen, um die benötigten Aufnahmen zu gewinnen. So machten sich einige unserer Mitglieder zum Teil einzeln oder in kleineren Gruppen daran, die Arbeitsprozesse zu dokumentieren, aber auch die Atmosphäre der beiden Orte einzufangen. Dabei hatten wir das Glück, dass im Februar der Betrieb in Hollage noch stillstand, was z.B. Einblicke in den Ofen der Ziegelei ermöglichte, wohingegen wir im Mai den laufenden Betrieb miterleben durften. Interessant war besonders der Vergleich der modernen Produktion in Hollage mit den historischen Arbeitsprozessen, die im Ziegelei-Museum Lage lebendig werden. Dabei fällt auf, dass der grundsätzliche Entstehungsprozess sich gar nicht so sehr unterscheidet, wenngleich natürlich heutzutage noch viel mehr Know-How eine Rolle spielt, besonders bei der Beeinflussung des Aussehens des Endproduktes. Die größten Unterschiede bestehen natürlich in der sich immer weiter entwickelnden Automatisierung von Arbeitsschritten, um die Produktionskapazitäten weiter zu erhöhen. Dennoch konnte man viele der Maschinen sowohl in Lage, wie auch in modernerer Form in Hollage finden.
Darüber hinaus konnten wir während unserer Exkursionen viel über die Arbeit und das Leben der Menschen gestern und heute lernen. Dazu gibt es in Lage einige Videowände, die den Arbeitsprozess sehr detailliert dokumentieren, wie auch die Museumsmitarbeiter, die uns weitere Informationen lieferten. In Hollage stand uns der Eigner der Ziegelei während unserer Rundgänge zur Verfügung, der uns viele Hintergrundinformationen lieferte und unsere Fragen umfassend beantwortete.

