Mitglieder-Galerie von Dr. Hans-Jürgen Schotter

Dr. Hans-Jürgen Schotter

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Ich freue mich sehr, dass Sie an meinen Bildern interessiert sind. Bitte klicken Sie eine der Galerien an …

 
 
 
 
 
 

 

Galerie: Ententeich

Galerie: Altweibersommer

Im Volksglauben wurden die Spinnweben auch für Gespinste von Elfen, Zwergen oder der Nornen gehalten. Als Verursacherin galt aber auch die Jungfrau Maria, die zusammen mit 11.000 Jungfrauen das Land alljährlich um diese Zeit mit Seide überspinnen würden. Daher rühren auch Bezeichnungen dieser Spinnfäden wie Marienhaar, Mariengarn, Marienfaden, Marienseide oder Herbstgarn. Es herrschte der Glaube, dass es Glück bringe, wenn sich die Fäden an der Kleidung des Menschen heften würde. Wer sie mit sich herumträgt würde berühmt werden. Ebenso würden sie eine baldige Hochzeit verheißt, wenn sich fliegende Spinnfäden im Haar eines jungen Mädchens verfangen.
Der Altweibersommer hat zudem in verschiedenen Bauernregeln seinen Niederschlag gefunden, die gutes Wetter verheißen und auf einen angenehmen Herbst schließen lassen.
Ob mir die vielen Spinnweben Glück bringen?

Galerie: Miniaturwelten

Im gleichen Zeitraum wie meine Galerie “Tautropfen” entstanden am selben Ort auch diese Bilder. An jedem Schultag ging ich 2-3 Stunden um einen kleinen See, den die Passanten mit Hund oder Kinderwagen nur den “Ententeich” nannten. Einige, die  ich fast täglich traf, begrüßten mich schon als “MANN vom SEE”. Die Bilder entstanden  schon 2017, interessant war jedoch, dass ich 2018 mit Ausnahmen von Libellen und Marienkäfern keine Insekten mehr fand. Die meisten Aufnahmen erfolgten zwar mit dem Makro-Objektiv, sie sollten aber nicht nur die Insekten, sondern auch einen Teil des Lebensraumes zeigen. Daher muss man diese manchmal suchen.

Galerie: Morgentau

Es gibt Zeiten, da fallen einem die Motive praktisch in den Schoß und andere, an denen einem nichts einfällt. So ging es mir bei meinen täglichen Spaziergängen um einen See in Hagen. Hier machte ich auch die Bilder, die ich für Haiku-Fotografie hielt. Daher suchte ich nach ähnlichen Motiven, in Knie-Ellenbogenstellung, die Kamera fast auf dem Boden und nasse Klamotten sowie schmutzige Schuhe. Was wohl die Spaziergänger mit Hunden bzw. Kinderwagen gedacht haben? Aber was macht es? Die Bilder sind das Ergebnis. Merkwürdig war, dass mir diese Bilder nur an diesen Tagen gelangen, danach nicht wieder, sosehr ich auch suchte. Es war, als wenn mir der entscheidende Blick abhandengekommen war.

Galerie: Küchenschelle

Als Fußkranker ist man leider zur Motivsuche oft an den eigenen Garten gebunden. Und dabei fiel mir diese Blume erstmals nach dem Regen auf, obwohl sie dort schon jahrelang steht. Komisch! Und dann diese Wirkung, wenn man sie aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Und sie ist doch “nur” eine Küchenschelle.

Galerie: Haiku

Inspiriert wurde ich zu diesen Bildern von dem Naturfotografen Martin Timm. Ich zitiere hier aus dem Verlagstext  seines Buches ” Haiku fotografieren: Ein neuer Ansatz für die Naturfotografie” :

“Im Ursprung ist ein Haiku ein minimalistisches Naturgedicht aus der japanischen Zen-Tradition. Die Leichtigkeit dieser Poesie-Form inspiriert Martin Timm zu einem kompletten Umdenken bei seiner Arbeit als Naturfotograf. Er bewegt sich weg von den klassisch-schönen Pflanzenfotos, die in der Naturfotografie sehr beliebt, aber auch sehr oft gesehen sind. Stattdessen setzt er die Motive mit der Kamera so ins Bild, wie es die Dichter der japanischen Klassik pflegten: nicht als schönen Zustand, sondern als zufälliges Geschehen. Der Moment wird zum Motiv. “

Tja, und diese Aussagen waren für mich Anlass, etwas gleiches zu versuchen.

 

 

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