Endstation Rost

Eher zufällig stieß ich auf den privaten Autoskulpturenpark des Künstlers M. Fröhlich anlässlich einer Wanderung im Neandertal. Dies ist nicht benannt nach dem vor 30 000 Jahren ausgestorbenen Verwandten von uns, sondern das Tal trägt den Namen von Joachim Neander (1650 – 1680), Rektor der Lateinschule der reformierten Gemeinde in Düsseldorf, der uns einige wunderschöne Kirchenlieder hinterlassen hat, u.a. „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren..“
Als ich in den Park eintrat und die zahlreichen maroden Oldtimer sah, die alle aus der Zeit um 1950 bis 1955 stammen, war ich natürlich zunächst von der Farbigkeit und dem Rost begeistert. Aber fast zeitgleich stellte sich bei mir der Bezug zur eigenen Vergänglichkeit ein. Auch wir werden wieder zu Staub werden.Wegen dieses Bezuges habe ich auch darauf hingearbeitet die Vernissage in den stillen Monat November zu legen und den Pastor meiner Kirchengemeinde, Herrn Dr. Uhlhorn, gebeten, die Ausstellung mit Gedanken zur Vergänglichkeit zu begleiten. Ich bin bei unserem Pastor auf offene Ohren gestoßen und habe seinen theologisch- philosophischen Vortrag als große Bereicherung empfunden und bin sehr dankbar, dass Herr Spilker, Museumsdirektor des Museums für Industriekultur in Osnabrück, meinem Verein und mir die Möglichkeit einer Präsentation der Bilder ermöglicht hat.
Text: Dr.Klaus-Dieter Bergmann

Nachfolgend eine kleine Bildergalerie mit Eindrücken von der Vernissage am Sonntag.

Galerie und Besucher

Fotos der Vernissage von Schnellen/Michallek/Bertling

Artikel zur Vernissage in der NOZ

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Seitenaufrufe